Projekte für Geflüchtete: Kulturelle Integration

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Insgesamt 2,5 Millionen Euro lässt es sich das Land Niedersachsen in diesem und dem folgenden Jahr kosten, um Sonderprogramme für die Integration von Geflüchteten zu finanzieren. „Kunst und Kultur sind in besonderer Weise geeignet, Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen. Sie befördern den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergund und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe“, meint die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic. Unterstützt werden Projekte in Kultureinrichtungen und Kulturverbänden, Praktika und Volontariate sowie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur im Kontext der Integration Geflüchteter. In Niedersachsen finden derzeit bereits viele gute Projekte statt, die deutlich machen, wie sehr Kunst und Kultur in ihren Sparten, aber auch spartenübergreifend, professionell und ehrenamtlich, geeignet sind, Austausch und Teilhabe voranzutreiben. Zwei Beispiele: Mit dem „Sonderprogramm zur kulturellen Integration von Menschen mit Fluchterfahrungen“ entwickelt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur die gesellschaftliche Teilhabe und den Umgang mit Diversität in den Bereichen Kunst und Kultur weiter. Dabei geht es vor allem darum, die Akteure unterschiedlicher Herkunft besser zu vernetzen und innovative Vermittlungsformate zu entwickeln. Oder das Sonderprogramm „Praktika für Menschen mit Fluchterfahrungen in Kultureinrichtungen und –verbänden“. Dabei können niedersächsische Kulturinstitutionen sich um Fördermittel für dreimonatige Praktika bewerben, mit denen sie geflüchteten Menschen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ein Studium erleichtern.    mai