Konzerte des Monats

Konzerte des Monats Juli 2019

Fusion-Jazz
Brian Palisander & Wezn
Brian Palisander & The Motherfuckers haben Vintage im Blut. Doch die alt hergebrachten Klänge aus dem vergangenen Jahrhundert treffen auf moderne Impulse und somit klingt der charmant verspielte Fusion-Jazz alles andere als überholt. Die Hamburger haben bereits 2017 ihr Debütalbum „Second Course“ herausgebracht und im Pressetext dazu heißt es, darauf würden genretypische Begrenzungen ausgedehnt und bei Bedarf auch überschritten. Unter dem Strich stehe ein bahnbrechender Mix aus tanzbaren Elementen und weltraumartigen Flächen. Als Support ist das in Hannover basierte Elektro-Duo Wezn angekündigt – laut Pressetext mit Schlagzeug, Gesang, düsteren Synthesizerklängen und vielen Effekten.
10.7., Kulturpalast

 

Rock
ZFG
ZFG steht für „Zero Fucks Given“. Was eigentilch schon alles sagt. Klassischen Genre-Regeln sind nicht das Ding dieses Quartetts, das sich eher zufällig traf. Wir befinden uns in L.A. Hier ist  alles erlaubt, hier geht musikalisch vieles. Hymnische Melodien treffen auf funky Gitarren und groovige Beats. Ein Kessel Buntes an Rockmusik also, mit unterschiedlichen Einflüssen, die trotzdem zu einem experimentellen, aber auch eigenständigen Sound führen – das Ganze versehen mit Substanz, Stil und Soul. Dabei stehen hinter der Newcomer-Band keine Unbekannten. Trev Lukather, der Sohn des Toto-Gitarristen Steve Lukather, ist mit Sam Porcaro, Sohn des 2015 verstorbenen Toto-Bassisten Mike Porcaro, aufgewachsen. ZFG wird komplettiert von Josh Devine, dem Tour-Drummer der Boygroup One Direction, und Sänger Jules Galli. Eine Band, die es zu entdecken gilt, bevor sie groß heraus kommt.
13.7., Blues Garage

 

Rock
Chris Robinson Brotherhood
Die Kreativität von Chris Robinson scheint überzuschäumen. Zwischen Rock 1990 und 2009 hat er als Sänger der großartigen Band The Black Crowes unter anderem acht Studioalben mitverantwortet. Mit seiner 2011 gegründeten Brotherhood geht es Schlag auf Schlag weiter. Bis Ende 2018 haben die Kalifornier ganze sechs Studio- und vier Live-Alben veröffentlicht, und mit „Servants Of The Sun“ ist tatsächlich schon wieder ein neues Werk erschienen. Der progressive, dynamische Sound der Chris Robinson Brotherhood baut auf Blues, Psychedelic und Southern Rock und gehört unbedingt auf die Bühne. Im März 2018 war die Band erstmals in Deutschland zu erleben, und die ausgewählten Shows waren in Handumdrehen ausverkauft. Jetzt gibt es den von Fans erhofften Nachschlag!
18.7., Blues Garage

 

Hardcore-Punk
Clowns
Die Hardcore-Punk-Band Clowns kommt aus Melbourne und ließ erstmals  2010 in den dortigen Underground-Clubs den Schweiß von der Decke strömen. Seit ihrem 2013 erschienenen Debüt-Album „I’m Not Right“ haben sich die Clowns beständig weiter entwickelt und ihren Sound in Richtung Psychedelik erweitert. Seit dem 2016 in Europa veröffentlichten Album „Bad Blood“ finden sie auch hier immer mehr Anerkennung. Spätestens seit dem dritten Album „Lucid Again“ gelten sie als eine der heißesten Bands der Hardcore-Bewegung und moshen, was das Zeug hält. Die Australier sind mit
ihrem brandaktuellen Album „Nature/Nurture“ auf Tour.
19.7., Béi Chéz Heinz

 

Italo-Pop
Elisa
Es wird Zeit für ein Italo-Pop-Revival. Vieleicht hat damit eine junge Dame namens Elisa Toffoli zu tun? Die Sängerin und gelernte Pianistin zählt zu den größten aktuellen italienischen Stars. Sie sang bei den Abschlussfeiern von gleich zwei olympischen Winterspielen. Sie trat gemeinsam mit Künstlern wie Tina Turner, Zucchero, Luciano Pavarotti oder Andrea Bocelli auf. Sie nahm das von Komponistenlegende Ennio Morricone für sie geschriebene Lied „Ancora Qui“ für den Soundtrack von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ auf und wurde mit dem Stück in die Auswahl für den Oscar aufgenommen. Zudem kollaborierte sie mit den US-Rockhelden Thirty Seconds to Mars um Superstar Jared Leto, mit dem sie im Duett sang.  Nun kommt Elisa mit ihrem neuen Album „Diari Aperti“, das in Italien Platinstatus erlangte, erstmals nach Hannover. Das Italo-Pop-Revival kann kommen.
21.7., Musikzentrum

 

Latin Rock
Las Manos De Filippi
In Südamerika sind sie bereits seit 25 Jahren mit viel Erfolg und bestem Ruf unterwegs, in Spanien tourten sie erstmals 2008  – und hierzulande sind sie im vergangenen Jahr erstmals ausgiebig durch die Clubs gezogen: Las Manos De Filippi aus Buenos Aires. Die Band um Sänger und Gründungsmitglied Hernán de Vega vermischt musikalische Einflüsse aus Cumbia, Ska, HipHop, Reggae, Punk und Rock, geht entsprechend gut in die Beine, über die Texte aber auch in den Kopf. Las Manos De Filippi setzen sich für die Arbeiterklasse ein und thematisieren die diversen Missstände des Kapitalismus.
23.7., Café Glocksee

 

Punk
CJ Ramone
Teil Zwei der Ramones-Festspiele in Hannover. Nach Marky Ramones Blitzkrieg Feat. Greg, (3.7., Musikzentrum) kommt nun auch CJ Ramone, von 1989 bis zum Ende der Band deren Bassist, um das Erbe der wohl besten Punk-Band aller Zeiten am Leben zu halten. Von den vielen Menschenbürgern haben es nur sieben geschafft, den legendären Nachnamen Ramone tragen zu dürfen. Von diesen Sieben verabschiedete sich bereits vier zum großen Gig im Himmel. Drei sind noch livehaftig zu erleben: Marky, Richie und eben CJ Ramone. Folglich sollte jeder nur marginal an Punkrock interessierte Mensch diesen Gig nicht verpassen. Denn CJ verspricht: „I absolutely feel obliged to keep the legacy going. I 100 percent do. I feel it.“ Am Start hat CJ Ramone sein neues Album „American Beauty“; der Support kommt von den Österreichern Dee CRACKS.
25.7., LUX

 

Alternative Rock
Matagalpa
Die neue Veranstaltungsreihe Musik-Lokal umreißt das Béi Chéz Heinz metaphorisch: „Bei den vielen Bands hier in der Gegend liegt der eine oder andere Schatz vergraben. Wir buddeln sie aus und zerren sie auf die Bühne in Euren Lieblingskeller.“ Einmal im Monat werden künftig zwei Live-Acts aus Hannover und Umgebung präsentiert. Gleich im Juli verspricht das Alternative-Rock-Duo Matagalpa eine intensive Performance mit einer ordentlichen Portion Drums, dicken Riffs und poppigen Hymnen. „Die Songs sind druckvoll, kreativ, melodisch und vor allem voller Herzblut. Dabei lässt es sich schnell vergessen, dass nur zwei Musiker auf der Bühne stehen“, so der Pressetext. Die zweite Band des Abends stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
26.7., Béi Chéz Heinz