Konzerte des Monats

Konzerte des Monats Dezember 2018

Rock
Pothead
Was kann nur mit einer Rock-Band passieren, die Anfang der Neunziger in Seattle groß wird? Sie wird von der bösen Plattenindustrie vom Markt gefischt und im Zuge des großen Grunge-Booms als der neuste heiße Scheiß verkauft. Pustekuchen! Brad und Jeff Dope flüchtete vor der Grunge-Welle und landeten im wiedervereinten Berlin. Dort spielten sie aber nicht Grunge, was das Trio-Format mit Gitarre, Bass und Schlagzeug vermuten ließ, sondern ein wenig gestrige, aber höchst authentische Rockmusik, die sich ihre Freiheiten nimmt. Und siehe an – das kam an in good old Germany. In Hannover waren sie lange nicht mehr zu hören, was viele glauben macht, die Band hätte sich jetzt erst wieder vereinigt. Stimmt aber nicht. Pothead gab es die ganze Zeit. Für viele aber sind sie dennoch eines: diese irre US-Band aus dem Berlin der Neunziger.
1.12., Musikzentrum

 

Klassik trifft Pop
Night Of The Proms
Im 25. Jahr der Night Of The Proms wird mit Bryan Ferry ein Weltstar präsentiert, der dem Jubiläum mehr als gerecht wird. Mit seiner 1971 gegründeten Band Roxy Music hatte der britische Sänger und Songschreiber weitreichenden Einfluss auf die Popmusik der 70er und 80er Jahre und auch solo landete er bis heute unvergessene Hits wie „Slave To Love“ oder „Don’t Stop The Dance“. Im Zusammenspiel mit dem Antwerp Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche werden seine Songs und seine unvergleichliche Stimme ganz sicher für großartige Momente sorgen. Ebenfalls angekündigt sind Tim Bendzko, Milow, die Pointer Sisters und John Miles sowie der klassische Gitarrist Petrit Ceku.
4.12., Tui-Arena

 

Soul-Pop
Leslie Clio
Das Debütalbum „Gladys” (2013) rückte der damalige Pressetext in die Nähe von Größen wie Dusty Springfield, Joss Stone, Duffy oder Adele – als „besonders geschmeidige Form emanzipatorischer Behauptung zwischen Sexyness, Selbstbestimmung und zeitlos guter Soulmusik“. Das Werk hielt sich acht Wochen in den deutschen Charts und nach „Eureka“ (2015) und „Purple“ (2017) arbeitet
Leslie Clio aktuell bereits am vierten Album, das im Frühjahr erscheinen soll. Vorher lädt die gebürtige Hamburgerin zur Herbsttour und verspricht laut aktuellem Pressetext „Soul-Pop in Perfektion“.
Support: Maria Bothmer.
5.12., Musikzentrum

 

Jazz
Nils Wülker
Till Brönner muss aufpassen. Nils Wülker ist ihm auf den Fersen in Sachen mehrheitsfähigem Jazz und smarter Publikumsumgarnung. Und: Er spielt wie Brönner Trompete. Aber singen wie Brönner, das macht er nicht. Mit Jazz, der verhalten funky sein darf, bewusst poppig und eingängig ist und bei dem das Attribut „Smooth“ nicht fehl am Platze ist, hat sich Wülker ein großes Publikum erspielt. Er gewann den Echo-Jazz und für das Album „Safely Falling“ den German Jazz Award in Gold. Mit seinem neuen Album „Decade Live“ baut Wülker die Erfolgsstory noch ein wenig aus – und kommt damit seinem Ideal-Sound am nächsten. Live gewinnt seine Musik eine weitere, dynamische Dimension. Beim Gastspiel am Lindener Berge wird Wülker begleitet von Arne Jansen (gt), Lars Duppler (keys), Edward McLean (b) und Simon Gattringer (dr).
7.12., Jazz Club

 

Poprock
Andreas Kümmert
Es gibt ein Leben nach „The Voice Of Germany“. Gewinner der Castingshow verglühen schnell am Pop-Himmel. Eine gute Stimme reicht oft nicht, ein wenig Vision sollte schon sein. Insofern hatten viele schon jenen grundsympathischen und grundauthentischen Zottelbartträger Andreas Kümmert als Behelfs-Joe-Cocker abgeschrieben. Doch was macht Deutschlands mächtigste Soul-Rock-Stimme? Er erfindet sich jedes Mal neu. Nicht optisch, aber musikalisch. „Lost And Found“ heißt sein neues Album. Auf diesem entfernt sich „The Voice“ von seinen einstigen Singer/Songwriter-Wurzeln, um es auch mal mit swingendem Neo-Soul, Funk, opulent orchestrierter Popmusik und Gospel zu versuchen. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein Großer für Mr. Kümmert. „Nur wer Reibung erzeugt, der bringt Herzen zum Brennen“ schlussfolgert das Künstlerinfo. Ob’s stimmt, lässt sich heute überprüfen.
8.12., Faust

 

Street-Punk
Los Fastidios
Die bereits 1991 in Verona gegründete Band um Sänger Enrico zeigt mit jeder Veröffentlichung und jeder Tour, wo der Street-Punk-Hammer hängt. Zuletzt ist 2017 ein Album mit dem programmatischen Titel „The Sound Of Revolution“ erschienen – und Los Fastidios gehen darauf zwischen Ska-Anleihen, schnittigen Riffs und rotzigem Rock’n’Roll-Anteil einmal mehr ausgesprochen politisch und sozialkritisch zu Werke. Und live sind sie ohnehin immer eine brettharte Macht. Support: Oi! Of The Tiger.
8.12.,  Béi Chéz Heinz

 

Jazz
Till Brönner & Dieter Ilg
Anfang des Jahres haben die beiden Ausnahmemusiker mit „Nightfall“ ein großartiges gemeinsames Album herausgebracht und auch die begleitende Tour war ein voller Erfolg. Jetzt laden Till Brönner und Dieter Ilg zu einer Reihe von Zusatzkonzerten und so darf sich auch Hannover glücklich schätzen über ein Gastspiel der ganz besonderen Güteklasse. Über den Trompeter und den Kontrabassisten heißt es im Pressetext: „Statt Genretreue setzen sie auf gegenseitiges Vertrauen, statt Technik auf Leichtfüßigkeit im Austausch. Aus einem unerschöpflichen Reservoir an musikalischen Ausdrucksmitteln und Vorlagen schöpfend, geht es ihnen am Ende immer um die Geschichte, die es im jeweiligen Augenblick zu erzählen gilt.“
9.12., Theater am Aegi

 

Rap, Soul, Pop
Teesy
Dass er 2013 und 2014 als Special Guest von Cro zu erleben war, stand seiner Karriere ganz sicher nicht im Weg. Doch Teesy ist mit seinen diversen Talenten als Rapper, Sänger, Crooner, Songwriter und Produzent so reichhaltig ausgestattet, dass er sich mit den Alben „Glücksrezepte“ (2014) und „Wünschdirwas“ (2016) einen ganz eigenen Stand erarbeitet hat. Als im August dann „Tones“ erschien, schwärmte man auf Minutenmusik.de von „einem der gelungensten Alben des Jahres“ und hielt fest: „Ein bisschen Soul, ein bisschen Pop, eine Prise Jazz mit einem Schuss Rap. Kein Song gleicht dem anderen, trotzdem sind es allesamt Tracks mit Wiedererkennungswert, die im Ohr bleiben.“ Support: NKSN.
12.12., Capitol

 

Tribute-Show
Jan Plewka
Eine gewisse gesangsstimmliche Nähe zu Rio Reiser war Jan Plewka schon als Frontmann von Selig zuzusprechen. Wenn dieser also zusammen mit seiner Begleitband, der Schwarz-Roten Heilsarmee, Songs wie „Für immer und dich“, „Junimond“ oder „Alles Lüge“ interpretiert, ist das nicht weniger als ein sicher anvisierter Volltreffer. Das findet auch die Presse: „Während die Schwarz-Rote Heilsarmee den bröseligen Folk-Groove der Scherben und die polierte Eleganz von Reisers Solo-Songs aus den 80ern authentisch nachstellt, überzeugt der 38-Jährige gerade deshalb, weil er das Original nicht imitiert: Mit seiner kratzig-charismatischen Intonation gibt Plewka den Stücken einen eigenen Charme.“
13.12., Pavillon

 

Blues
B.B. & The Blues Shacks
In Zeiten einschneidender Paradigmenwechsel ist es schön, wenn altbewährte Traditionen einfach beibehalten werden. Wie auch das Doppelkonzert, das die Hildesheimer Blues-Fürsten jedes Jahr vor Weihnachten im Jazz Club geben. Auf die Band um die Gebrüder Arlt ist einfach Verlass. Die wohl beste deutsche Blues-Band zelebriert live mit Konstanz und Bodenhaftung authentischen Sound mit rasanten Soul-Beigaben im 12-Takt-Muster. Auch im 29. Jahr spielen die Domstädter den Blues, als sei er eben gerade erst erfunden worden. Wer also vor Weihnachten eben diesen haben möchte, aber im positiven Sinne, sollte sich schleunigst an den Kartenkauf machen – Tickets für die beiden Shows können schnell rar werden.
13./14.12., Jazz Club

 

Punk
Peter And The Test Tube Babies
Da sind sie wieder. Ein gern gesehener Gast kurz vorm Weihnachtsfest sind diese altgedienten Punk-Hohepriester. Mittlerweile zählt Hannover fest zu ihrem alljährlichen Tour-Ritus. Dass die 1977 gegründete Band es noch immer ernst meint, zeigt die Tatsache, dass Bandgründer und Sänger Peter Bywaters jüngst die USA-Einreise aufgrund einer Donald-Trump-Persiflage verweigert wurde. Auch nach 40 Jahren im Business pogen die im Seebad Brighton gegründeten Test Tube Babies über die Bühne, als wäre der „Rock’n’Roll Swindle“ niemals aufgeflogen. Zwölf Jahre nach ihrem letzten Album „A Foot Full of Bullets“ freuen sie sich mit „That Shallot“ ein neues Album präsentieren zu können. Und das verstößt aufs Angenehmste gegen alte Punk-Regeln. Punk, Country, Soul und Brass zaubern gute Laune und animieren zum Mitsingen und Tanzen. Gute Aussichten für das Konzert in der Faust. Im Vorprogramm ist Dick York von Cryssis mit seiner Band The Originals zu erleben.
20.12., Faust

 

NDW
Extrabreit
Wetten, dass? In der Zielgruppe der 10-12-Jährigen ist diese Band beliebter als in ihrer eigenen? Davon mal ab, dass den Namen der Band die Kleinen schnell wider vergessen haben, den Hit „Hurra, hurra die Schule brennt“ vergessen sie nicht. Damit sind wir schon mitten drin im Dilemma: als NDW-Schocker waren Extrabreit, gegründet 1978, irgendwie fehl am Platz und die Rolle der rotzig-subversiven Punk-Rebellen nahm ihnen die Szene auch nicht ab. Dafür hatten Extrabreit um Front-Krakeler Kai Hawaii mehr Erfolg als jede andere 80er-Jahre-Punk-Band. Ihre Spuren im neuen deutschen Liedgut haben Extrabreit hinterlassen. Wenn die Elder Statesmen des Deutschrock nun in Gedenken an ihre Großtaten wieder auf Tour gehen, dann dürfte Textsicherheit im Publikum vorausgesetzt werden.
20.12., Musikzentrum

 

Jazz
Silje Nergaard
Mit dem 2001 veröffentlichten Album „At First Light“ stand die Sängerin erstmals auf Platz eins der norwegischen Charts und längst ist Silje Nergaard auch international für ihre einzigartige, hoch entwickelte Stimme bekannt. Dass sie auch dem Konzept Weihnachtsalbum einen ganz eigenen Stempel aufdrücken kann, hat sie mit „If I Could Wrap Up A Kiss“ (2010) bewiesen. „Ich bin ein großer Fan guter Songs, die sich über ihre Melodie definieren. Es machte mich neugierig, wie ich diese Lieder interpretieren könnte und vor allem, wie ich selbst Weihnachtslieder schreiben würde“, wird Silje Nergaard im Pressetext zitiert. Und weiter steht da: „Man hört zwischen den Noten die Schneeflocken tanzen und die Kerzen in der Dunkelheit leuchten.“
20.12., Pavillon

 

Rock
Terry Hoax
Seit ihrer umjubelten Wiedervereinigung sind mittlerweile auch schon wieder zehn Jahre vergangen und die alljährlichen Heimspiele unter dem Motto „Terry Christmas“ im Capitol sind längst zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. Im Oktober 2017 hat die Band um Oliver Perau mit „Thrill!“ zudem einmal mehr ein starkes Album veröffentlicht. Neben neueren Songs stehen live aber natürlich auch die älteren Bandklassiker wie „Live All”, „Freedom Circus” und „Policy Of Truth” im Fokus. Support: Lester und Meadows.
21.12., Capitol

 

Pop
Pohlmann
Es ist nicht empirisch belegt, aber wahrscheinlich ist, dass junge Menschen anstelle sich mit Techno oder Elektro zu beschäftigen, Vinyl-Alben von Tracy Chapman, Cat Stevens oder Simon & Garfunkel kaufen. Nachhaltigkeit ist das Zauberwort. Voll im Trend ist auch die Musik von Pohlmann, dieses so unverschämt natürlich sich gebenden Musik-Entschleunigers. Singer/Songwriter darf man ihn auch nennen. Gäbe es ein Bio-Siegel für Musik, er hätte es sich verdient. Seine Musik kommt ohne Geschmacksverstärker aus, nimmt die Hörer mit auf eine Insel, auf der aller Stress der Vorweihnachtszeit abfällt. Nun kommt Pohlmann mit Trio im „Unplugged“-Sound auf nicht enden wollende „Jahr aus Jahr ein“-Tour. Ein wenig Rock, ein wenig Folk, ein wenig Pop, ein wenig Country …und ganz viel Gefühl.
21.12., Musikzentrum

 

Fun-Punk
Abstürzende Brieftauben
Lang ist’s her. In der Fun-Punk-Liga spielten die Abstürzenden Brieftauben  oben mit. Chart-Erfolge, Bravo-Story und Kurzauftritt im Hape-Kerkeling-Film zählen zu den Highlights der Bio. Richtig nach vorne ging es dennoch nicht. Obwohl die Tauben Fun-Punker aus Überzeugung sind. Mirco „Micro“ Bogumil, der 1983 gemeinsam mit Konrad Kittner die AB gründete, trug die Bezeichnung mit Stolz. „Wir waren die ersten, die das hierzulande aufs Plakat geschrieben haben: Deutschlands Fun-Punk-Duo Nr. 1.” Vor 12 Jahren verstarb Konrad Kittner an einem Herzinfarkt. Mirco beschloss 2013 die Tauben in neuer Besetzung zu reaktivieren. Dass es der Band dabei nicht nur um Spaß alleine geht, beweist die erste Single ihres Comeback-Albums: „Nie wieder Pegida“.
22.12., Faust

 

Dark Rock
Unzucht
2009 in Hannover gegründet und seitdem konstant auf der Erfolgsspur: Bereits für das Debütalbum „Todsünde 8“ (2012) erhielten Unzucht viel positive Kritik, mit dem zweiten Werk „Rosenkreuzer“ schafften sie es auf Platz 61 der deutschen Charts und mit „Neuntöter“ (2016) sogar bis in die Top 20. Nach der Veröffentlichung der Live-DVD „Widerstand“ (2017) ist im vergangenen Sommer das neuste Werk namens „Akephalos“ erschienen – laut Pressetext ein ausgesprochen tragfähiger Brückenschlag zwischen Dark Rock, Indie-Anklängen und Metal-Attacken: „Noch mehr als je zuvor bedienen sich die Jungs aus einem Schmelztiegel unterschiedlichster Stile, um ihre deutschsprachigen Rock-Hymnen zum Leben zu erwecken. Immer wieder schlagen Unzucht mit sichtlicher Freude unerwartete Haken und schaffen es trotzdem, ihrem melancholisch-dunkel-angehauchten Grundsound treu zu bleiben.“
22.12., Musikzentrum

 

Rock
Torfrock
Schneeflöckchen, Torfröckchen, wann kommt ihr geschneit? Man könnte den Kalender daran eichen und sieben Fäser Met darauf wetten, dass die unkaputtbare Kultband alljährlich zum Jahresausklang nach Hannover kommt. “Wie gewohnt und geliebt, sind die ‚beinharten‘ Rata-Ta-Zong-Deutschrock-Wikinger am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages im Capitol zu Gast, um mit den Fans die längst kultige ‚Bagaluten Wiehnacht‘ zu feiern“, heißt es in der Ankündigung. Die gut geölte Gassenhauerei erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und so blüht den Fans auch 2018 wieder eine volle Packung großartiger Partyhits vom Schlage „Presslufthammer B-B-B-B-Bernhard“ und „Volle Granate Renate“. Support: Wohnraumhelden.
25.12., Capitol

 

Ska-Punk
The Offenders / Meute Royal
Es ist die schönste Jahreszeit; die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Zwischen Andacht und Innehalten aber sind die Momente am schönsten, wo jeder/jede noch mal so richtig aus sich rausgehen kann. Eine prima Gelegenheit sich zu hemmungslosem Ska-Punk noch mal komplett exaltiert in den Moshpit zu schmeißen, gibt es drei Abende vor Silvester im Club eures Vertrauens. The Offenders sind eine Berliner Band mit italienischen Wurzeln und nennen  ihren Sound „Hooligan Reggae“. Zum Jahresausklang präsentieren sie im Wesentlichen die druckvollen wie eingängigen Songs ihres aktuellem Albums „Heart of Glass“. Support in Sachen Ska-Punk kommt von der allseits beliebten Meute Royal aus unserer charmanten Betonmetropole Hannover.
28.12., Béi Chéz Heinz

 

Ska-Punk
Hammerhai
Drei Akkorde, drei Fäuste gegen die böse Welt da draußen – Punkrock war schon ein verdammt eingeigeltes Genre. Aber das änderte sich bald. Aus Punk wurde Hardcore. Seit den Bad Brains war Reggae erlaubt. Und im Laufe der Zeit kam noch mehr dazu. Wie offen Punkrock ist, zeigen uns Jahr für Jahr Hammerhai. Die fünf Hannoveraner haben sich komplett vom Schubladendenken verabschiedet. Punkrock ist nur eins von vielen Bausteinen des Hammerhai-Sounds. Vor allem Ska, aber auch Reggae, HipHop oder Metal finden in ihrem Universum einen Fixstern. Nach der Feier zum 20. Bandgeburtstag im letzten Jahr droht auch dieses Jahr zur Weihnachtszeit eine „heftige, tanzbare und verschwitzte Achterbahnfahrt …wie gemacht, um der verrückten Welt mit einem breiten Lächeln die Zähne zu zeigen!“ Mørsch im Vorprogramm kramt in diversen Schubladen, ist im Kern aber Punk mit mehrstimmigem Gesang, satten Gitarren und verspulten englischen Texten.
30.12., Béi Chéz Heinz