Radrennen: Wie die Profis

Sport-Radrennen

Strecken beim Jedermannrennen ProAm verlaufen in diesem Jahr in umgekehrter Richtung.

Tempo bolzen im Feld, Einbrüche am Berg, Spurts auf der Zielgeraden – all das kann man auf der ProAm sehen oder am besten selbst erleben: Bei dem Jedermannrennen fühlen sich die Teilnehmer ein wenig wie die Profis bei einem der großen Radklassiker. Und entsprechend professionell ist auch die Organisation: Die meisten Straßen sind für den übrigen Verkehr gesperrt, ein Führungsfahrzeug sorgt für freie Fahrt und unterwegs wird Verpflegung gereicht. Fehlen nur noch ein Werbetross und der Besenwagen… Wie im Jahr zuvor werden drei Strecken durch das südliche Umland von Hannover angeboten: eine kurze Tour über 32 Kilometer, die auch mit dem Pedelec befahren werden darf, ein Rundkurs über 68 Kilometer und das Hauptrennen über 110 Kilometer, bei dem zudem etliche Höhenmeter bewältigt werden müssen. Sämtliche Strecken werden aus logistischen Gründen dieses Mal gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Start und Ziel ist erneut am Friedrichswall. Bis Anfang Juni hatten sich bereits rund 700 Starter angemeldet.     Sebastian Hoff

29.7., Friedrichswall