List oder Linden? Das große Stadtteil-Ranking

Übersichtskarte von Hannover - Stadtteil-Ranking

In welchem Teil unseres Stadt lebt es sich am besten? Eine große Frage und viele Antworten. Mit einer gesunden Mischung aus statistischen Daten und persönlichem Eindruck haben wir die 51 hannoverschen Stadtteile unter die Lupe genommen. Hier ist das Ergebnis.

PLATZ 1: LINDEN-NORD

Dieser Sieg ist wenig überraschend. Linden-Nord bleibt der hippste Stadtteil Hannovers – aus gutem Grund, wie unsere Analyse bestätigte. Die vielen Grünflächen entlang Ihme- und Fösseufer umrahmen den bunten Stadtteil mit all seinen Klein- und Lebenskünstlern, raubeinigen Kneipenwirten und trendbewussten Gastronomen, Öko-Familien und Hipster-WGs. Sie alle lieben ihre „Hood“ – die stets belebte Limmerstraße, die schummrigen Eckkneipen und die vielen undefinierbaren kleinen Design-Shops. Trotz des Linden-Hypes sind die Mieten hier (noch) recht erschwinglich, auch wenn die Wohnungen immer knapper werden.

PLATZ 2: NORDSTADT

Alter Rivale und knapper Zweiter im Ranking ist die Nordstadt. Im Süden punktet das Viertel mit dem herrlichen Georgengarten und idyllischen Kleingartenkolonien, am nördlichen Rand wird es mit dem Gewerbegebiet am Weidendamm und Rangierbahnhof weniger gemütlich. Dazwischen wohnen trinkfeste Studis und werden nach und nach zu jungen, gut verdienenden Eltern, die die Heimat ihrer „wilden Zeit“ nicht mehr verlassen wollen. Und so schießen die Mieten in teils astronomische Höhen, während sich die urigen Nordstädter Kneipen mit Bioläden abwechseln. Dennoch bleibt das Quartier – auch auf Grund des unschlagbar vielfältigen kulturellen Angebots – ganz weit oben im Stadtteil-Ranking.

PLATZ 3: LINDEN-MITTE

Irgendwie hat Linden-Mitte von allem etwas – den Von-Alten-Garten zum Spazierengehen, das Capitol, das Lux und das Bronco’s zum Abfeiern, das 11A und das Centrum zum Schlemmen und gefühlt Hunderte kleiner Boutiquen zum Shoppen. Für das kulturelle Plus sorgen das TAK und diverse Minibühnen. Punktabzüge gibt es für den teuren und sehr knappen Wohnraum.

PLATZ 4: MITTE

Erstaunlich, wie hartnäckig sich das Vorurteil hält, Hannovers Innenstadt sei hässlich. Doch meistens stammt es von Besuchern der Stadt, die die Bahnhofstraße mit der Innenstadt gleichsetzen. Hat man die Konsummeile im leicht brutalistischen Seventies-Look überquert, eröffnen sich dem Auge ganz andere Welten. Vom Fachwerk in der Altstadt über das Partyleben am Steintor bis hin zu den kulturellen Highlights im Opern- und Schauspielhaus – in Hannover-Mitte geht immer was.

PLATZ 5: SÜDSTADT

Jahrelang haftete der Südstadt ein etwas piefiges Image an – als Rentnerparadies wurde sie gern bezeichnet. Doch das Quartier zwischen Maschsee und Bismarck-Bahnhof befindet sich inzwischen im Aufbruch. Während in der Eisfabrik experimentelles Theater und erstklassige Foto-Ausstellungen zu bewundern sind, lassen angesagte Gastronomien wie Spandau Süd oder Beef&Reef einen vielversprechenden Kiez entstehen.

PLATZ 6: CALENBERGER NEUSTADT

Die Calenberger Neustadt wird gern übersehen – liegt sie doch zwischen den deutlich prominenteren Stadtteilen Mitte, Nordstadt und Linden. Doch das fast komplett von Gewässern umflossene Viertel bietet recht hohe Standards an Lebensqualität. Ruhiger als die hippen Nachbarn, verfügt die Calenberger Neustadt dabei über eine hervorragende Infrastruktur zum Einkaufen – vom NP-Markt bis zum afghanischen Spezialitätenladen – und Ausgehen – vom Edel-Italiener Roma bis zur ewig jungen Glocksee.

PLATZ 7: LIST

Die List ist mit knapp 45.000 Einwohnern der mit Abstand bevölkerungsreichste Teil Hannovers – was nur auf den ersten Blick verwunderlich ist, denn das Quartier erstreckt sich weit über die berühmte Meile hinaus. Während der stadtnahe Teil um den Lister Platz von kaum bezahlbaren Jugendstil-Apartmenthäusern geprägt ist, geht es in den Wohnblocks am Hinrichsring deutlich bodenständiger zu. Insgesamt punktet der Stadtteil jedoch durch die hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten und das große kulturelle Angebot.

PLATZ 8: OSTSTADT

Was viele nicht wissen – die Lister Meile gehört etwa zur Hälfte noch zur Oststadt. Und so kommt es häufiger vor, dass Oststädter behaupten, sie wohnten in der List. Der am zweitdichtesten besiedelte Stadtteil Hannovers – nur in Linden-Nord wohnen mehr Menschen pro Hektar – beheimatet jedoch nicht nur das große Kulturzentrum Pavillon und die unzähligen originellen Lädchen und Boutiquen der Lister Meile. Leichte Punktabzüge gab es für den schmuddeligen Bereich hinterm Hauptbahnhof mit seinen Bordellen und dubiosen Nachtclubs.

PLATZ 9: LINDEN-SÜD

Etwas weiter hinten platziert als seine hippen Nachbarn ist Linden-Süd – doch das üppige Grün um den Lindener Berg herum, das mediterran geprägte Ahrbergviertel und das bunte Treiben auf der Deisterstraße reichen immer noch für die Top Ten. Die hässlichen Mehrfamilienblocks westlich des Deisterkreisels und das klotzige Gewerbegebiet im Süden lassen den Stadtteil aber deutlich schlechter abschneiden als Linden-Nord und -Mitte.

PLATZ 10: LIMMER

Ähnlich wie die Südstadt gewinnt Limmer ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Ursprünglich eher dörflich geprägt, wird der Stadtteil inzwischen als das „nächste Linden“ gehandelt. Der Bau der vielfach diskutierten Wasserstadt wird das allgemeine Interesse am Viertel sicherlich weiter steigern.

PLATZ 11: HERRENHAUSEN

Hach, die Gärten! Ja, eines der touristischen Aushängeschilder Hannovers resultiert in einer großzügigen Bewertung für Herrenhausen – zumindest im Teilbereich Natur. Auch die gute Infrastruktur mit zahlreichen Supermärkten und Restaurants lässt das Quartier nur knapp an der Top Ten vorbeischrammen. Was dem Viertel aber definitiv fehlt, ist jedwede Form von Hipness – abseits der Hauptstraßen herrscht hier eher behagliche Langeweile.

PLATZ 12: GROß-BUCHHOLZ

Groß-Buchholz – ein Stadtteil der Gegensätze! Während sich um die Noltemeyerbrücke herum hübsche Einfamilienhäuser reihen, sieht die Welt jenseits des Schnellwegs, in der „Roderbronx“, schon etwas trister aus.

PLATZ 13: ZOO

Das Zoo-Viertel gilt bei Hannoveranern als der Inbegriff des Wohlstands. Zurecht, möchte man sagen, denn der malerisch gelegene Stadtteil zeigt sich durch schicke Stadtvillen mit entsprechenden Preisen mehr als exklusiv. Die Infrastruktur ist hier sehr ausbaufähig.

PLATZ 14: KLEEFELD

Auch wenn die Lister und Oststädter gern damit angeben, ganz nah an der Eilenriede zu wohnen, gehört der Stadtwald jedoch größtenteils zu Kleefeld. Jenseits des Grüns lässt es sich hier vor allem für Familien gut aushalten.

PLATZ 15: KIRCHRODE

Ein ähnlich prestigeträchtiges Image wie das Zoo-Viertel hat auch Kirchrode. Zum Joggen geht’s in den Tiergarten, zum Einkaufen und fein Essen ins „Dorf“ – für das Zentrum von Kirchrode sind Handwerksbetriebe und gehobene Restaurants charakteristisch.

PLATZ 16: WÜLFEL

Wer Landleben mitten in der Stadt sucht, wird in Wülfel garantiert glücklich. Während es hier um die Hildesheimer Straße herum fast wie eine Fortsetzung der Südstadt aussieht, gelangt man in wenigen Gehminuten gen Westen zu den grasenden Kühen und wilden Waschbären in den Leineauen.

PLATZ 17: VAHRENHEIDE

Wenn man von Kontrasten spricht, ist Vahrenheide ein weiteres typisches Beispiel. Renoviertes Fachwerk und neu errichtete Passivhäuser prägen den westlichen Teil des Quartiers, wobei der Bereich östlich der Bahnschienen als sozial problematisch gilt.

PLATZ 18: BEMERODE

Die Expo brachte Bemerode den Anschluss an das Stadtbahnnetz und die moderne Kronsbergsiedlung. Das ökologisch vorbildliche Quartier ist eigentlich ein eigener, bei jungen Familien durchaus begehrter Stadtteil, auch wen der Weg in die City immer noch ein weiter ist. Dann gibt es da noch das etwas biedere Altbemerode, die sozial mitunter schwierige Gegend rund um den Spargelacker, aber auch Wohngebiete, die auf ein etwas höheres monatliches Nettoeinkommen schließen lassen.

PLATZ 19: HAINHOLZ

Apropos, sozial problematisch – mit einer JVA vor der Haustür und einer Arbeitslosenquote von mehr als 13 Prozent haben die Hainhölzer oft mit einem schlechten Image zu kämpfen. Doch gleichzeitig locken die niedrigen Mieten, der experimentierfreudige Kulturbunker und der frisch sanierte Helmkehof immer mehr Kreative an. Wird Hainholz die neue List?

PLATZ 20: MISBURG-NORD

Neben angenehm unauffälligen Reihenhäuschen hat Misburg-Nord einen FKK-Sportpark zu bieten – mit 640.000 Quadratmetern den größten seiner Art in ganz Europa

PLATZ 21: DÖHREN

Hier ist der Einfluss der benachbarten Südstadt zu spüren. Seniorengerechte Gemütlichkeit trifft auf ambitionierte Junggastronomen.

PLATZ 22: MARIENWERDER

Kurz vor der Grenze zu Garbsen wird Hannover in Marienwerder nochmal richtig idyllisch. Hier gibt es genug Auslauffläche für alle – Wald für Naturfreunde, Wissenschaftspark für Nerds.

PLATZ 23: AHLEM

Wem Linden zu laut geworden ist, der zieht eben nach Ahlem…

PLATZ 24: BOTHFELD

Bis in die 20er Jahre war Bothfeld ein vom Rest Hannovers getrenntes Örtchen. An einigen Punkten lässt sich das anhand von Bauernhäusern noch erahnen. Heute ist der Stadtteil vor allem Heim von Familien, die der Lautstärke der Stadt entfliehen wollen, ohne diese ganz verlassen zu müssen.

PLATZ 25: VAHRENWALD

Stau auf der Vahrenwalder? Kein Problem – aussteigen, Döner essen, eine unde schwimmen gehen, einkaufen, weiterfahren.

PLATZ 26: STÖCKEN

Am Stöckener Marktplatz ist immer was los – wenn nicht gerade Wochen- oder Flohmarkt ist, gibt es garantiert eine vorzügliche Prügelei zu sehen.

PLATZ 27: LAHE

Die Eigenschaft eines Verkehrsknotenpunkts trifft Lahe hart: Brutal von Messeschnellweg und A2 zerschnitten ist der Stadtteil zwar hervorragend zu erreichen, aber durch die hier gelegene Mülldeponie wirkt selbst der Altwarmbüchener See wie ein idyllisches Trostpflaster.

PLATZ 28: WETTBERGEN

Die Bundesstraße 217 zerschneidet Wettbergen in zwei Teile: Auf der einen Seite liegt das 80er-/90er-Jahre-Neubaugebiet, auf der anderen der alte dörfliche Teil mit romantischer Kirche, aber auch fiesen 70er-Jahre-Wohnanlagen. Der renommierte Kinderzirkus Giovanni tritt regelmäßig bei Roncalli auf und ist zu einem Aushängeschild des Stadtteils geworden.

PLATZ 29: ANDERTEN

Auch Anderten gehört zu den eher dörflich geprägten Teilen Hannovers. Für Abwechlsung sorgen Live-Konzerte im Alten Bahnhof und der Erlebnisbiergarten samt Piratenschiff.

PLATZ 30: RICKLINGEN

Im Sommer wird’s voll in Ricklingen – am hiesigen Teich, um genau zu sein. In der kälteren Saison hüllt sich der Stadtteil in kleinbürgerliche Tristesse.

PLATZ 31: ISERNHAGEN-SÜD

Money, money, money – ganz im Norden der Stadt können imposante Häuser entdeckt werden. Aber Isernhagen-Süd bietet nicht nur teure Immobilien: Am Flüsschen Wietze und malerischen Feldern gelegen lässt der Stadtteil die Herzen von Naturfreunden höher schlagen.

PLATZ 32: BULT

TiHo, Kinderkrankenhaus, Verwaltungsgericht – wohnt hier überhaupt jemand außer vielleicht in den Klöstern?

PLATZ 33: BURG

Hier könnte das wahre Rentnerparadies Hannovers liegen – mehr als ein Drittel der Einwohner von Burg ist über 60.

PLATZ 34: SAHLKAMP

Einfamilienhäuser treffen auf sozialen Brennpunkt: Sahlkamp wird sicherlich nie einen Schönheitspreis gewinnen, aber mit seinen baulichen und sozialen Gegensätzen bildet es einen komprimierten Eindruck einer deutschen Großstadt ab.

PLATZ 35: BADENSTEDT

Auch in Badenstedt gibt es Besonderes – zum Beispiel den einzigen Hindu-Tempel Niedersachsens.

PLATZ 36: MÜHLENBERG

Mit der relativ hohen Einwohnerdichte von 58 Personen pro Hektar und der höchsten Arbeitslosenquote in Hannover (17,5 Prozent) gilt Mühlenberg als heißes Pflaster. Mit dem Neubau der IGS und einem vielfältigen Sport- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bemüht sich die Stadt um eine Aufwertung des Stadtteils.

PLATZ 37: MITTELFELD

Der Stadtteil profitierte Anfang des Jahrtausends vom Programm Soziale Stadt: Mehrere Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln flossen in die Sanierung von Gebäuden und in die Stärkung der lokalen Wirtschaft sowie der sozialen Infrastruktur. Mittelfeld war und ist noch so etwas wie das Wedding in Berlin: etwas heruntergekommen, sozial prekär, aber mit viel Entwicklungspotential und dem Zeug zum In-Viertel. Allerdings ist die Lage zwischen Messegelände, Schnellweg, Gewerbegebiet und Stadtfriedhof dafür eher suboptimal…

PLATZ 38: WÜLFERODE

Still und abgelegen liegt Wülferode hinter dem Kronsberg. Zu kaufen gibt es hier fast nichts, dafür lohnt sich ein Spaziergang über die Felder. Stadtteil ist die falsche Bezeichnung für das gemütliche Dorf mit 864 Bewohnern.

PLATZ 39: WALDHEIM

Die Kleinstadt in der Großstadt – abgeschirmt durch Eilenriede, Bahnlinien und Schnellwege. Komplett erhaltene Gründerzeithäuser und Villen, Kopfsteinpflasterstraßen und viele Alteingesessene. Die Liebrechtstraße ist die Einkaufsmeile, klein aber fein. In dem Wilkening-Pflegeheim an der Wolfstraße befindet sich das Puschenkino – ein echtes Kleinod. Alljährlicher kultureller Höhepunkt: Der Wichtelmarkt am ersten Advent mit nostalgischem Karussell, Kutschfahrten, Vorlesen im Bauwagen und allerhand Bastelangeboten.

PLATZ 40: SEELHORST

Eine „Schlafsiedlung“ zwischen Südschnellweg, Messeschnellweg, Bahnlinie und Stadtfriedhof. Die meisten Häuser wurden ab 1932 auf einem ehemaligen Spargelfeld errichtet: Vergeben wurden die Grundstücke an mittellose, kinderreiche Handwerker. Die Gärten waren zur Selbstbewirtschaftung gedacht – entsprechend groß sind sie noch heute. Inzwischen gibt es auch einige Reihenhauszeilen mit angrenzendem Spielplatz sowie ein paar stilistisch wildwuchernde Neubauten. Im Seelhorster Wäldchen liegt eine Waldwirtschaft mit idyllischem Biergarten. Das Restaurant „Altes Jagdhaus“ wird sogar im Guide Michelin geführt.

PLATZ 41: MISBURG-SÜD

Weit hinter dem nördlichen Nachbarn landet Misburg-Süd vor allem auf Grund der schlechten Anbindung an die Innenstadt. Durch den Misburger Hafen, den Güterbahnhof und das Zementwerk stark industriell geprägt, punktet der Stadtteil andererseits mit der zum Naherholungsgebiet umgestalteten Mergelgrube.

PLATZ 42: WALDHAUSEN

Hier wohnen die (Neu-)Reichen. Hohe Dichte an SUVs, Minis für die Gattin, FDP-Wählern, Alarmanlagen und Hundebesitzern. Bis vor kurzem die Heimat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Breite Straßen, null Infrastruktur – abgesehen von ein paar Läden an der Hildesheimer Straße, die den Stadtteil im Verhältnis 1:2 teilt. Andererseits: unmittelbare Nähe zur Eilenriede und zum Maschsee, Reihenhaus-Zeilen für Bahnarbeiter und mit dem Kärntner Platz eine kleine grüne Oase im Quartier.

PLATZ 43: HEIDEVIERTEL

heideviertel – nie davon gehört? Kein Wunder, denn kein Hinweisschild führt in dieses sagenumwobene Quartier, keine Straßenbahn macht hier Halt, und auch sonst ist hier kaum Infrastruktur zu finden.

PLATZ 44: VINNHORST

Die Vinnhorster können tatsächlich zueinander sagen „Wir sehen uns in Walhalla!“, ohne sich direkt im Anschluss ins Jenseits befördern zu müssen. So heißt nämlich der Festsaal des beliebten lokalen Restaurants „Trocadero“.

PLATZ 45: BRINK-HAFEN

Mit einer steifen Industriehafen-Brise und astreiner Schrottplatz-Romantik wartet Brink-Hafen auf – zum Wohnen gänzlich ungeeignet.

PLATZ 46: LEINHAUSEN

Ein Stadtteil, der etwa zur Hälfte aus Bahnschienen besteht – ein Paradies für Eisenbahn-Fans.

PLATZ 47: OBERRICKLINGEN

Weniger Infrastruktur als in Ricklingen, angenehmere Umgebung als in Bornum, günstigere Wohnungen als in Wettbergen – Oberricklingen hat so wenig Lokalkolorit, dass es sich am besten in Relation zu den benachbarten Stadtteilen charakterisieren lässt.

PLATZ 48: DAVENSTEDT

Schön grün ist es in Davenstedt – ansonsten leider nicht viel los.

PLATZ 49: BORNUM

Großmarkt und Gewerbegebiet auf der einen, dörfliches Leben auf der anderen Seite – Bornum wird wohl kaum auf einem Sightseeingplan für Hannover-Touristen landen.

PLATZ 50: LEDEBURG

Welcome to Suburbia! In Ledeburg herrschen Kleingarten-Idylle und Eigenheim-Gemütlichkeit.

PLATZ 51: NORDHAFEN

Hier gibt’s tatsächlich ein paar Wohnhäuser – aus unerfindlichen Gründen.

Zum Ranking

Das Ranking der einzelnen Stadtteile gründet auf einem Punktesystem für die verschiedenen Faktoren der Wohnqualität in den jeweiligen Vierteln. In den Teilbereichen Natur, Einkaufen, Kultur, Gastro und Wohnen konnten jeweils maximal 20 Punkte vergeben werden. Die Anzahl der Punkte spiegelt dabei nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der entsprechenden Faktoren. So gab es zum Beispiel für eine Standard-Dönerbude weniger Gastropunkte als für ein Gourmet-Restaurant. Beim Teilbereich Wohnen spielten Aspekte wie Bahnanbindung an die City, Mietspiegel, Wohnraumverfügbarkeit und Prestige eine Rolle. Da die Stadtteile Ledeburg und Nordhafen sowie Vinnhorst und Brink-Hafen in den städtischen Statistiken jeweils zusammengefasst werden, liegen uns dazu keine individuellen Angaben zur Fläche und Einwohnerzahl vor