Vortrag: So Richtete Hannover Hin

Todesstrafe-Guillotine-foto Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Die Todesstrafe diente nicht nur der Bestrafung und der Abschreckung von potentiellen Verbrechern. Solange sie öffentlich vollstreckt wurde, diente sie auch als eine makabere Art der Volksbelustigung. Und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts basierte der Vollzug in weiten Teilen noch auf der frühneuzeitlichen „peinlichen Halsgerichtsordnung“, die Kaiser Karl V. im Jahr 1532 erlassen hatte. Im Rahmen der Vortragsreihe „Verbrechen und Strafe im Königreich Hannover“ sprechen die Historiker Anne-Katrin Henkel und Gerd van den Heuvel über die „Die Vollstreckung der Todesstrafe im Wandel“ und beschreiben Tradition und Besonderheiten von Exekutionen im Königreich Hannover.

19.3., 17 Uhr, Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Waterloostraße 8