Sprengel-Preis: Komplexes Werk

Wer mit dem Sprengel Preis für Bildende Kunst der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet wird, bekommt nicht nur ein fettes Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro, sondern darf auch im Sprengel Museum ausstellen. In diesem Jahr darf das Delia Jürgens. Die Künstlerin ist sowohl bildhauerisch aktiv als auch mit Installationen und schöpft dabei aus allen erdenklichen Medien. Das Spektrum reicht von analogen Materialien wie Stein, Styropor, Metall und Papier bis zu medialen Bildern und Verfahren wie Fotografien, Scans und Bildverarbeitungsprogrammen. Der künstlerische Entstehungsprozess der Werke ist mit digitalen Arbeitsprozessen vergleichbar, die sich immer wieder verändern oder auch rückgängig machen lassen. „Installationen im Innen- und Außenraum überzeugen durch komplexe Konstellationen und durchziehen Räume mit permanenten Überlagerungen und Schichtungen“, schwärmt die Jury. Die Arbeiten wurden in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in international renommierten Institutionen gezeigt. Delia Jürgens wurde 1986 in Hannover geboren. Von 2008 bis 2014 hat sie Szenografie an der Hochschule Hannover und Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig studiert. Sie lebt und arbeitet in Hannover, Los Angeles und Berlin.     eg

17.11.-17.2., Sprengel Museum; Preisverleihung und Eröffnung: 16.11. 18 Uhr