A. Beatrice Disclafani: Nach der Party

Wir sind im Texas der 50er Jahre. Joan und Cece sind seit Kindertagen beste Freundinnen, die unterschiedlicher allerdings nicht sein könnten. Joan ist groß, blond, schön und sexy und obendrein stinkreich. Das Geld gibt sie mit vollen Händen aus, die Männer liegen ihr zu Füßen, sie säuft und füllt die Klatschspalten der Society-Blätter. Cece ist Ehefrau und Mutter. Früh verwaist lebt sie die Rolle, die ihr die Gesellschaft zugedacht hat in einer Welt, in der allein die Männer die Macht und das Sagen haben. Für Joan würde Cece wohl alles tun. Sie ist ihre Komplizin und Zeugin ihrer Eskapaden und geht dabei bis an den Rand der Selbstzerstörung. „Nach der Party“ ist die dramatische Geschichte einer großen Frauenfreundschaft, in dem die Glitzer- und Glamourwelt der Reichen und Schönen hinterfragt wird. Erzählt wird aus der Sicht von Cece, dabei wechselt die Handlung häufig zwischen der Gegenwart und Geschichten aus der Vergangenheit. Und langsam wird dabei auch klar, dass irgendetwas Schreckliches passiert sein muss, dass Joan und ihr Leben total aus den Fugen geworfen hat…    eg
C. Bertelsmann, 400 Seiten, 19,99