Gruppenausstellung: Wer bin ich?

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Seit dem 15. Jahrhundert ist es ein autonomes Genre, seit den Sechzigerjahren wird es in der künstlerischen Praxis erneut kritisch befragt, im digitalen Zeitalter ist es als Selfie allgegenwärtig: Die Rede ist vom Selbstporträt. Alles entscheidend war früher und ist bis heute die Frage „Wer bin ich?“. Und genau dieser Frage geht das Sprengel Museum in seiner Gruppenausstellung „Selbstsicht: Porträt-Identitäten“ mit verschiedensten Medien nach. Zu sehen sind rund 45 Werke von etablierten und jungen Künstlern, darunter mehrere Serien. Die Arbeiten befragen die eigene Identität in Bezug auf Individualität, Körperlichkeit sowie Zugehörigkeit und stehen einander im Dialog gegenüber. Werke aus der eigenen Sammlung werden dabei um private Leihgaben ergänzt. Zu sehen sind beispielsweise klassische Schwarzweißporträts der Fotografin Helga Paris, eine Sperrholzbüste mit Schokoladenguss von Dieter Roth und eine Soundinstallation mit Mannequins, Mixed-Media und Stoff von Isabella Fürnkäs. Weitere Werke stammen unter anderem von Sigmar Polke, Timm Ulrichs, Marina Abramovic und Niki de Saint Phalle.     EG

29.10.-26.1., Sprengel Museum; Eröffnung: 29.10., 18.30 Uhr